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Tongji International Summer School an der CDHAW
Posted:2017-09-11 Views:130

Vom 19. August bis 15. September findet wieder die jährliche Summer School der Tongji Universität statt – dieses Mal organisiert von der CDHAW. Eine Gruppe von 14 hochmotivierten Studierenden technischer Hochschulen aus Deutschland, Spanien, Frankreich und der Schweiz absolvierte ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm. Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf – die Tage vergehen wie im Flug mit Firmenbesuchen, Exkursionen ins Umland, Vorträgen, einem Sprach- und Kulturkurs sowie mehreren Workshops zur Alltagskultur.

 

 

Neben einem Besuch bei Shanghai Volkswagen Powertrain eröffneten auch Besuche bei Phoenix Contact in Nanjing und bei Schott Glass Technologies in Suzhou sehr interessante Einblicke in die Produktion vor Ort und die jeweilige Geschäftsentwicklung in China. Fachvorträge, beispielsweise über Chinas Wirtschaft und Industrie in Zeiten von „Industrie 4.0“ und „Made in China 2025“ wie auch über die „One Belt, One Road“-Initiative der chinesischen Regierung, vermittelten wichtige Hintergrundinformationen über Chinas Gegenwart und seine Ambitionen für die Zukunft.

Bei der kulturellen Erkundung von Nanjing, Hangzhou und Wuzhen ergaben sich für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erste und teils nachdenklich machende Einblicke in die reiche Geschichte Chinas. Einen Einblick in die chinesische Sprache eröffnete auch der Sprachkurs, der über die Vermittlung erster Alltagsfloskeln hinaus vor allem eine Einführung in die Besonderheiten der chinesischen Sprache im Vergleich zu den europäischen Sprachen bot. Ein Exkurs in das weite Feld der interkulturellen Kommunikation hielt einige unerwartete Erkenntnisse bereit und öffnete die Augen für die Komplexität des Themas.

Zum Abschluss des Kurses präsentieren die Studierenden in kleinen Gruppen ein Thema ihrer Wahl im Zusammenhang mit dem Programm des Kurses.

Die International Summer School wird von der Shanghai Municipal Education Commission unterstützt, die die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und das Programm finanziert. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zahlen ihre eigene Anreise und bringen ihr Taschengeld mit.

Foto: MA Yimin
Text: Christina Werum-Wang